Am Zillertaler Hauptkamm waren mehr Wolken angesagt als weiter im Süden. Also entschlossen wir uns nach Weißenbach zu fahren. Das kleine Dörfchen kannten wir schon vom Winter von einer Skitour auf den Wintergipfel des Zinsnock.
Morgens war es recht schön und Manu fühlte sich besser bzw. gut genug für eine Wanderung, so starteten wir dann um etwa halb zehn auf unsere Tour. Über die Mittelberger Almen ging es hoch auf den Grat, der vom Speikkogel her in Richtung Alpenhauptkamm führt. Dort war das Wetter recht schlecht. Es sah aus als würde es gleich regnen und im hinteren Ahrntal tat es dies auch schon.
Wir blieben optimistisch und stapften langsam weiter ins Mühlwalder Jöchl. Am Grat angekommen bekamen wir eine kühle Brise Wind ab, die von Norden her zog. Eingepackt in unsere Goretex Jacken ging es aber weiter zum Gornerberg auf ca 2.474m. Die Rundumsicht von dort ist wirklich sehr schön. Man sah halt nicht so viel vom Zillertaler Grenzkamm, aber zu den Dolomiten sah man gut.
Der Weg führte uns dann auf die Henne, unseren höchsten Gipfel des Tages mit 2.475m. Dort genossen wir im Windschatten in der Sonne unsere Jause. Also ich mein Brot mit Wurst und Käse, Manu ihr leeres Brot. Ihr Appetit lies noch immer zu wünschen übrig und sie wollte den Magen nicht zu sehr fordern.
Nach der Rast entschlossen wir uns nicht den ersten Weg zurück ins Tal zu nehmen, sondern nach dem Gorner Joch weiter in Richtung Zinsnock zu gehen. Wir wollten den Gipfel einmal bei Sonne sehen und nachschauen, wo wir da im Winter im White-Out überhaupt rauf sind. Am Sommergipfel legten wir nicht lange Halt ein sondern gingen direkt weiter zum Wintergipfel mit Kreuz. So sieht das also aus. Man hätte eine wunderschöne Fernsicht. Im Norden der Große Möseler, im Süden die Dolomiten, im Osten das Ahrntal mit der Dreiherrenspitze am Ende.
Weiter ins Schartl und unter dem Ringelstein querend fanden wir den Weg ins Lappacher Joch, von wo aus wir den Rückweg ins Tal antraten. Lange war dann der Weg runter, sind wir letzten Endes doch gut 1450hm raufgewandert. Um etwa 16 Uhr kamen wir wieder beim Auto an und fuhren nach Luttach zum Camping.
Nach dem Einkauf gab es dann einen Apero im Freien, der aber von einem kurzen Regenspritzer unterbrochen wurde. Wir fuhren die Markise aus und beendeten das Spiel. Als es dann aber richtig anfing zu schütten suchten wir Zuflucht im Bus, und so kochten und genossen wir unsere Abendessen halt drinnen.
Harald
| Rechts würde man das/den Turnerkamp sehen. |
| Es lockert wieder etwas auf. Aber windig wirds. |
| Am Mühlwalder Jöchl angekommen. |
| Der höchste Punkt des Gorner Berges. |
| Die Henne. Links hinten würde man den Weißzint sowie den Großen Möseler sehen. |
| Direkt über Manu der Niedere und Hohe Weißzint. Rechts, noch in den Wolken, der Große Möseler. |
| Blick ins hintere Ahrntal mit dem Gletscher der Dreiherrenspitze. Rechts der Große Moosstock, Hans Kammerlanders Hausberg über Ahornach, den wir 2017 im Herbst erklommen haben. |
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