Dienstag, 5. Januar 2021

01.-05.01. – Skitouren in der Schweiz

Wie das alte Jahr aufgehört hat, so wollten wir das neue Jahr starten und auch weitermachen, denn schließlich ist der Jänner ursprünglich extra für Skitouren in Südtirol und den Dolomiten reserviert worden. Um im Training zu bleiben, falls die Grenzen nach Südtirol doch noch aufgehen sollten, gabs ein paar leichte Skitouren in bekannten Regionen für uns.


01.01.  – Neujahrsskitour auf den Garmil (2.003m)

Zu Neujahr starteten wir erst spät in den Tag und das obwohl wir nicht gefeiert hatten am Vorabend. So ging es ganz gemütlich um 10 Uhr erst los auf den Garmil. Obwohl wir im Tal ja kaum mehr Schnee hatten, ging die Tour erstaunlich gut, denn dort kann man über einen Forstweg aufsteigen, der meist pistenähnlich ausgefahren ist. So konnten wir doch schon von ca. 850m starten und bis auf 2.003m zum Gipfel gehen. Wir waren glücklich mit dem Start ins neue Jahr!


Am Gipfel des Garmil


02.01. – Glattwang (2.376m) bei Fideris

Inspiriert vom Vortag wollten wir so etwas Ähnliches auch in Fideris machen. Dort gibt es die Schlittelpiste von den Heubergen bis ins Tal, die nur ausgeschoben wird, aber nicht bis auf den Grund. So konnten wir auch dort schon in Fideris starten und kamen dann bis auf den Glattwang auf fast 1500 Höhenmeter.

Anfangs zwar noch etwas mühsam durch den engen Wald bzw. entlang des Wanderweges, ging es ab Plattis in schönem Pulverschnee und über weite Wiesenhänge hinauf in Richtung Gipfel. Von diesem entschieden wir uns dann gegen eine Abfahrt entlang der Aufstiegsroute und düsten in Richtung Heuberge ab – was für eine gute Entscheidung. Dort fanden wir noch reichlich Pulver und somit wurde die Abfahrt sogar noch zum Genuss.



Wunderschöner Ausblick ins Rätikon und nach St. Antönien


Blick ins Rheintal


04.01. – Piz Tuf (2.833m) von Wergenstein

Gestartet sind wir hier eigentlich mit dem Ziel „Piz Tarantschun“, aber die Region hatte viel zu wenig Schnee und der Föhn griff wohl auch hier enorm durch. Die gesamte Flanke des Piz Tarantschun und auch der ganze Rücken des Piz Beverin sind total abgeblasen und können kaum mehr befahren werden. Somit entschieden wir uns für den Weiterweg auf den Piz Tuf, der noch gut machbar war. In den Mulden lag noch genug Schnee für den Aufstieg.

Vom Gipfel wählten wir dann eine Variante und fuhren in das windgeschützte Tal hinter den Tarantschun in Richtung Lai la Scotga ab und fanden dort noch hervorragenden Pulver vor. Da schmerzte der anschließende Gegenanstieg zum Carnusapass auch wenig, von wo weg wir dann wieder recht guten Pulver zurück bis zur Alp Tumpriv gefunden haben.

Der Rücken des Piz Beverin hat auch schon mehr Schnee gesehen.



Wenigstens ein schöner Hang ;-)


05.01. – Riedchopf und Rotspitz bei St. Antönien

Schon etwas müde davon, immer dem Schnee hinterher zu fahren, da wir in der Region zu wenig davon hatten, ging es halt doch noch einmal nach St. Antönien. Dort starteten wir am P3 in Rüti bei knackigen -8,5°C, die dann aber im Aufstieg zum Riedchopf deutlich unterboten wurden. Es zog ein eisiger Wind von oben herab und da der Aufstieg nordseitig ist, wärmen hier auch keine Sonnenstrahlen, obwohl es strahlend blauen Himmel gab.

Wie erwartet war die Abfahrt dann pistenähnlich. Wir fellten dann nochmal auf und stiegen zum Rotspitz auf, welcher auch extrem verspurt war. Generell gab es keinen Berg, Gipfel, Rücken oder Hang mehr in der Region, der nicht befahren wurde. Wir hatten noch nie so viele Spuren in der Region gesehen. Wir kämpften uns dann durch den Acker zurück runter nach Partnun und von dort entlang des Winterwanderweges zurück zum Auto.

Blick auf die Drusenfluh (Drei Türme), Sulzfluh und Schijenfluh


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

17.10.2015 - Sportklettern Restonicatal: Candite e Martin

Nach einer guten und erholsamen Nacht wachten wir am Morgen bei wenigen Grad über Null auf. Kalt wars geworden, war doch die Nacht sternenkl...