Nach dem Regentag war wieder etwas mehr Bewegung angesagt. Das Wetter hatte sich in der Nacht gebessert und es war komplett klar.
Schon recht früh war Manu wach und weckte dann auch mich, damit wir zeitig los konnten, musste ich doch um spätestens 15 Uhr an der Talstation der Mont Blanc Skyway Bahn sein, um mit Roman in die Hochtourenwoche zu starten. So frühstückten wir gleich und packten zügig unser Zeugs zusammen, um dann nach Lavachey aufzubrechen, von wo aus auch unsere Wanderung startete.
Wir gingen den unteren Teil des Weges wie tags zuvor, passierten die Bonatti Hütte und betraten dann aber schon bald Neuland. Von Malatra Damon aus ging es dann immer das Tal entlang in Richtung Col Entre Deux Sauts. Über diesen Pass führte auch das Trailrunning Rennen, welches schon im Gange war, die Helfer waren schon bereit für die Läufer, die am Pass gerne verpflegt werden wollten.Wir bekamen leider nichts, konnten dafür aber auch weiter vom Pass zum Gipfel gehen, der uns atemberaubende Aussichten auf den Mont Blanc sowie die ganze Grandes Jorasses gab. Wir genossen das Panorama entsprechend und machten ein paar Fotos, bevor wir uns wieder ab ins Tal machten.
Am Pass kamen nun schon die ersten Läufer des Rennens an, weshalb wir dann immer wieder ausweichen mussten, doch schon nach ca. einem Kilometer trennten sich unsere Wege wieder. Die Läufer nahmen noch einen Gipfel mit, bevor sie weiter untem im Tal wieder auf unsere Route trafen.
Wir genossen noch lange die Aussicht auf die weißen Riesen bevor wir dann endgültig ins Tal abstiegen, musste ich doch noch alles für die Hochtouren packen und herrichten. Manu war etwas wehmütig, verständlicherweise, wenn das Wetter so schön war und man doch gut den ganzen Tag hätte in der Höhe verbringen können. Doch auch sie musste noch weiter nach Bern fahren, weshalb sie auch nicht so unglücklich war.
Während ich packte, hockte sich Manu in den Schatten und las ein wenig, bevor wir dann gegen 14 Uhr in Entreves an der Seilbahn eintrafen und sich somit unsere gemeinsamen Ferien dem Ende zuneigten.
Harald


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen