Nicht weniger spät los wie tags davor ging es am Sonntag auf unsere "Wanderung". Ziel war das Gross Muttenhorn auf 3.099m, welches südlich von der Furka Passhöhe thront.
Zuerst ging es dem Wanderweg entlang in Richtung Rotondohütte, wo wir auf knapp 2700m einen kleinen See umrundeten und dabei eine super Aussicht auf den Galenstock genossen.
Galenstock mit der Sidelen Hütte davor. Links das Gross Furkahorn, eine Gratkletterei im 4. bis 5. Grat, die wir schon mal gemacht haben, als wir unseren Bus zwei Tage lang hatten.
Über den kleinen Pass drüber ging es auf der anderen Seite zuerst abwärts, um dann auf knapp 2400m den Weg zu verlassen und zu den Muttenstöck aufzusteigen.
Hinter Manu das Ziel des Tages. Links abfallend der Ostgrat, den wir kletterten
Man muss kurz einen Bach queren, bevor es wieder "obsi" geht, wie der Schweizer zu sagen pflegt.
Ein langer Grat, ca. 500hm
Manu auf den Muttenstöck. Dahinter der Grat.
Der Grat ist nicht sonderlich steil, die Wegfindung einfach. Am Grat bleibend gehts am einfachsten dahin. Manchmal müssen kleinere Felsaufschwünge überklettert werden, aber im 2ten Grat maximal.
Oben weiter fanden wir diesen schönen Block mit ein paar Einschlüssen. Quarz? Kristalle? Keine Ahnung, aber schön.
Leichtes Gelände über weite Strecken. Oben hin wurde der Fels etwas lose. Wir haben aber auf den Helm nicht vergessen.
Letzte Kraxelei vor dem Gipfel. Nach oben gehts jedenfalls nicht mehr weiter.
Am Gipfel angekommen um ca. 10 Uhr in knapp 2.5h von der Passhöhe. Der Führer meinte 4 bis 5 Stunden. Ob uns die angekündigten Gewitter am Nachmittag so antrieben?
Da der Tag noch jung und das Wetter gut war, entschieden wir uns, die weitere Überschreitung hin zum Tällistock anzuhängen. Also ging es über den Westgrat zuerst ab, bevor wir dann meist im Gehgelände auf den Gipfel des Tällistocks zusteuerten.
Meist Gehgelände und wenn Kraxelei, dann im festen Fels.
Am Tällistock angekommen. Im Hintergrund der Rhonegletscher, der von Jahr zu Jahr kürzer wird. Der Galenstock hat nun einen Hut auf, also steigen wir nach der Gipfelrast alsbald ab.
Einfach geht es vom Gipfel ab zur Tällilücke, die wir aber nicht erreichten. Uns führte ein Sattel davor schon ein Schneefeld sanft abwärts zum Wanderweg zurück zur Passhöhe, wo unsere weitere Reise geplant wurden.
Grias eich,
MaHa
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