Meine Nacht war nicht sonderlich ruhig, weshalb schon um 5:30 Licht im Bus war und nicht wie ausgemacht um 6 Uhr. Manu war nicht sonderlich erfreut darüber, da sie noch tief und fest schlief.
Nach dem Frühstück fuhren wir noch die letzten Kehren hoch bis zum Parkplatz der Hütte und stapften dann mit vollgepackten Rucksäcken los.
Immer zu auf den mächtigen Galenstock, den wir vor ein paar Jahren schon bestiegen haben, bot sich uns eine landschaftliche Traumkulisse.
Nach dem Frühstück fuhren wir noch die letzten Kehren hoch bis zum Parkplatz der Hütte und stapften dann mit vollgepackten Rucksäcken los.
Immer zu auf den mächtigen Galenstock, den wir vor ein paar Jahren schon bestiegen haben, bot sich uns eine landschaftliche Traumkulisse.
Der Zustieg war noch gut im Firn machbar. Ganz zum Schluss mussten aber Steigeisen montiert werden.
Im Zustieg am Gletscher: der Galenstock
Der Einstieg war auf ca. 3100m zu finden. Da eine Seilschaft vor uns war, gabs eine Biberpause und wir machten uns fertig zum Klettern. Anfangs schien die Sonne und ich kletterte kurz los, doch dann drückten teils Nebelfetzen über den Grat, womit es recht frisch wurde.
Vom Einstieg aus gesehen sah der Grat recht steil aus
Die Seillängen sind recht klar und einfach zu finden. Die Schlüsselstelle als 4b mit den Bergschuhen ist dann noch knackig. Eine Art Kamin im 90 Grad Winkel. Rechts teils Risse, links eher glatt, in der Mitte ein Spalt, wo der Bergschuh verklemmt werden kann.
Im oberen Teil des Grates: luftig wars allemal
Eine der letzten Seillängen führte extrem ausgesetzt über eine plattige Passage, die Manu aber souverän meisterte.
Blick vom vorletzten Stand zurück. Unter uns der Tiefengletscher
Am Gipfel um ca 13 Uhr nach 6 Stunden. Tiefblick auf den Göschenen See
Der Abstieg war etwas mühsam. Ich seilte Manu eine Seillänge ab und mich dann selbst. Und prompt blieb das Seil beim Abziehen hängen. Deswegen also der Hinweis im Führer: "besser abklettern". Also rauf, Seil gelöst und frei abgeklettert. Danach gings im Gehgelände weit runter, bis wir nach 3x20m abseilen am Firn standen und zum Einstieg querten. Der weitere Abstieg war dann easy.
Am Ausstieg: Blick zum Tiefenstock. Auch ein lohnendes Ziel.
Zurück ging es über die Albert Heim Hütte, wo Apfelsaft und Kuchen auf uns warteten.
Fazit: schöne Tour mit tollen Ausblicken. Ca. 1163Hm, 11,8km und 10h14min. Bier verdient!
So long,
MaHa

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