Donnerstag, 27. August 2020

27.08. - Klettersteig Jägihorn

Heute sollte es einmal etwas Gemütlicheres werden. Erstens wollten wir nicht im Dunkeln aufstehen und zweitens wollten unsere Beine geschont werden! So entschieden wir uns für den Klettersteig am Jägihorn, welchen Harald bereits 2013 gemacht hat. Erst überlegten wir uns, eine Kletterroute zu machen, aber mit Haralds 'kaputter' Hand wollten wir nichts riskieren. Ganz gemütlich starteten wir in den Tag und für uns ganz ungewöhnlich fuhren wir mit dem Bähnli nach Kreuzboden. Aber wenn die Bergbahnen bei der Gästekarte, die man bekommt, wenn die Touristentaxen bezahlt werden, inkludiert sind, warum also nicht!


Langsam wanderten wir zum Einstieg des Klettersteigs, wofür wir circa 1h brauchten. Vor uns waren einige andere Klettersteigbegeher unterwegs und auch die Kletterrouten waren gut belegt. Wir hatten aber auf der gesamten Route, wofür wir 3h benötigten, keinen Kontakt zu anderen Leuten. Unser Timing war somit perfekt!

Einstieg Klettersteig Jägihorn mit Weissmies im Hintergrund

Wir versuchten so viel wie möglich im Fels zu klettern...also kein 'Hochziehen' am Stahlseil! Der Fels war auch super griffig und kompakt!

Und immer wieder genossen wir die Aussicht auf die hohen Berge!



Eines der Highlights des Klettersteigs war die Hängebrücke mit ihren 138 Tritten! Ein luftiges Erlebnis, bei dem man nicht das Gleichgewicht verlieren sollte!

Diesen Teil des Klettersteigs gibt es erst seit ca 2 Jahren und wird mit K5 angegeben. Wem die Brücke zu scary ist, kann diesen Teil umgehen


Kurz vor dem Gipfel

Panorama vom Gipfel aus - von hier sieht man 18 der 48 Schweizer 4000er!


Blick auf unsere Tour von Dienstag - links die steile Rinne, die wir hinauf mussten, die kurze Gratkraxelei, der Aufstieg durch den Gletscher... mittig dann der Nordostgrat des Lagginhorns, inklusive Gipfel

Nach einer kurzen Gipfelrast nahmen wir den Abstieg in Kauf, der circa 1h in Anspruch nahm.
Im Restaurant Fletschhoru gabs dann noch eine kurze Rast, ehe es mit dem Bähnli wieder ins Tal ging. Dort gabs den ersten Stopp in einer Bäckerei für eine Saastaler Nusstorte (die Bündner schmeckt uns besser...) und einen zweiten in der Apotheke, um Haralds Hand bestmöglichst zu versorgen. 

Nun haben wir bereits gegessen und Walliser Bier und Wein verköstigt! Das Wetter soll morgen umschlagen und wir schmieden Pläne für unsere nächsten Abenteuer! :-) 



1 Kommentar:

  1. Woah, die Hängebrücke sieht ja wirklich heftig aus😱

    Doch die Aussicht ist atemberaubend 😍

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