Heute sollte es noch einmal ein Klettersteig werden - und zwar die erste Etappe der Brenta-Durchquerung, nämlich den Sentiero Alfredo Benini.
Und wieder ging es zum Ausgangspunkt Vallesinella. Diesesmal wählten wir allerdings den Wanderweg zum Rifugio Graffer - Neuland für uns! Ausgerüstet waren wir wieder mit den guten Bergschuhen und auch die Leichtsteigeisen waren mit im Gepäck (besser gesagt in Haralds Rucksack xD), da wir nicht genau wussten, was uns erwartet.
Im Nachhinein hätten wir uns so einiges an Ausrüstung sparen können!
Nach gut 1.5h erreichten wir das Rifugio Graffer, wo wir eine kurze Pause einlegten und von zwei Berner Sennenhunden begrüsst wurden, die nach Streicheleinheiten lechzten.
Anschliessend ging es in circa einer Stunde weiter zum Grostè Pass. Noch in der Sonne rüsteten wir uns mit dem Klettersteigset aus und stiegen dann kurz nordseitig in etwas Schnee unterhalb der Cima Grostè auf, ehe der Weg sich in die Ostseite zog. Der Klettersteig verläuft hauptsächlich auf Bandsystemen und das Klettersteigset war ziemlich wenig im Einsatz. Auch der Schnee stellte kein Problem dar. Nur unsere Oberschenkel waren von den Vortagen doch ziemlich müde!
Nichtsdestotrotz entschieden wir uns, auf die Cima Falkner aufzusteigen. Es war ein einfacher Aufstieg von 100hm in einer Rinne und dauerte zusätzliche 15 Minuten. Auf fast 3000m (2988m) genossen wir nochmals eine wundervolle Rundsicht auf die umliegenden Berge. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es zurück auf den Sentiero Alfredo Benini und weiter um die Campanile di Vallesinella herum. Vor der Cima Sella stiegen wir über den Sentiero Dellagiacoma zum Refugio Tuckett ab.
Wir erspähten eine Highline vom Gipfel der Cima Sella (2913m) auf die gegenüberliegende Seite der Cima Vallesinella. Harald hat später ausgerechnet, dass die Highline ca. 350m Länge haben müsste. Den Akrobaten dazu haben wir auch gesehen - Respekt!
Vom Refugio Tuckett ging es dem bereits bekannten Weg über das Refugio Casinei zurück zum Parkplatz. Heute waren wir früh zurück, waren wir doch nur etwas mehr als 7 Stunden unterwegs! 1600 Höhenmeter und 18.5 Kilometer waren es dennoch. Darum hatten wir abends gut Zeit, eine Suppe, einen Salat und Gnocchi im Büssli zuzubereiten und natürlich auch zu essen. Und für eine Nachspeise inklusive Rummypartie war auch noch Zeit :-)
Manu
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
17.10.2015 - Sportklettern Restonicatal: Candite e Martin
Nach einer guten und erholsamen Nacht wachten wir am Morgen bei wenigen Grad über Null auf. Kalt wars geworden, war doch die Nacht sternenkl...
-
Heute ging es zum Klettern ins Restonicatal. Den Monte Leonardo kannten wir schon, hatten wir doch beim letzten Besuch dort die Route „Bella...
-
Der Wind in der Nacht störte mich nur wenig – ich schlief gleich mit Oropax, denn es zog wie im Vogelkäfig – selbst in Calvi. Auf den Gipfel...
-
Nach dem Frühstück, welches wir heute ein letztes Mal in Osaka genossen, ging es die 25 Minuten zu Fuß zum Bahnhof. Den Weg kannten wir jetz...










Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen