Drei Zinnen
Am Donnerstag ging es schon früh rauf zum Rif. Auronzo, denn das Wetter war eigentlich nur vormittags gut angesagt. Und wir wollten die Drei Zinnen schon noch ohne Wolken sehen. Gemeinsam mit gefühlt hunderten anderen fuhren wir die Mautstraße rauf zum Rifugio und starteten unsere Wanderung am Südfuß der Drei Zinnen.
Manu und ich waren ja vor etwa 5 Jahren schon einmal hier, ca. zur selben Jahreszeit. Damals waren wir beinahe alleine unterwegs und hatten unsere seelige Ruhe auf den Klettersteigen auf den Paternkofel und am Weg zurück rund um die Drei Zinnen. Nicht so an diesem Tag. Einige Reisebusse karrten noch mehr Leute hoch, die alle dieses Naturspektakel bewundern wollten.
Aber wie in so einigen Wanderführern geschrieben: wenn man diesen Flecken Natur erleben will, dann sollte man die Menschenmassen ausblenden und sich für die Zeit auf die Natur konzentrieren. Und so versuchten auch wir den Fokus auf die Gipfel der Zinnen zu legen und ließen uns nicht von den anderen Leuten stressen.
Gemütlich ging es dann über den Paternsattel vorbei an den Zinnen zur Drei Zinnen Hütte, wo wir eine Pause einlegten und dann auf der Westseite der Zinnen wieder zurückwanderten zum Auto. Begeistert von der Aussicht und Ansicht der Zinnen waren wir alle und stiegen mit einem Lächeln wieder ins Auto ein.
Am Weg zurück legten wir noch einen Stopp am Dürensee ein, wo es Kaffee und Kuchen für uns gab.
Pragser Wildsee
Am Freitag folgte eine kleinere Wanderung rund um den Pragser Wildsee mit einem Abstecher zur Grünwaldhütte, die sogar noch offen hatte. Da wir aber alle nachmittags wieder weiterfahren wollten, legten wir keine Pause dort ein, sondern wanderten zurück zum See und dann den Rest rundherum. Am Hotel gab es dann einen Kaffee und Kuchen und dann fuhren wir wieder zurück nach Prags, wo wir uns verabschiedeten und meine Eltern wieder ins Lavanttal aufbrachen und wir uns nach Westen in Richtung Vinschgau/Naturns weiterbewegten.
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