Donnerstag, 7. Oktober 2021

Tag 2: Schlechtwetterprogramm

In der Nacht regnete es mehrmals kurz, aber das störte nicht sonderlich. Beide waren wir entsprechend müde, dass wir flott die Fenster schlossen und dann sofort wieder weiterschliefen.

Als morgens der Wecker klingelte war draußen blauer Himmel zu sehen und die Sonne schien. Aber es war windig. Wir frühstückten dann im Bus und besprachen die weiteren Pläne. Doch das hätten wir uns sparen können.

Kurz nachdem wir vom Camping aufgebrochen waren, fing es an zu regnen und die Gipfel im Landesinneren waren alle in den Wolken. Wir fuhren dann nach Bastia und gingen dort erstmals einkaufen, unser Brot und Obst fürs Frühstück waren alle.

Danach fuhren wir dennoch nach oben zum Col de Teghime, wo wir klettern wollten. Dort sahen wir aber, dass wir nichts bzw. nur Nebel sahen. Also kam Plan B zum Tragen. Es ging weiter nach unten auf die Westseite der Insel, wo das Wetter deutlich besser war. Es schien unten sogar die Sonne.

Am Weg runter stoppten wir dann spontan in einer Kurve, weil dort in der Karte ein Klettergarten eingezeichnet ist. Sogleich stellten wir fest, dass wir vor einigen Jahren schon mal dort waren. So packten wir dann das Kletterzeug aus und gingen Sportklettern. Ca. 3 Stunden waren wir dann dort am Fels, bevor unsere Mägen sagten, wir sollten etwas essen. Zudem wurde das Wetter wieder schlechter. Es war sehr windig geworden und am Pass donnerte es bereits.

Wir räumten zusammen und fuhren dann runter nach San Fiurenzu (Saint Florent), wo wir unser Auto am Hafen parkten und dann an der Promenade entlang gingen um nach etwas Essbarem Ausschau zu halten. Davon gabs genug, vor allem Fisch. 1kg Muscheln und Pommes ... super als Powerfood zwischendurch. Für uns gabs dann pikante Wraps und anschließend wieder sehr gutes Eis am Hafen.

Um den weiteren Weg zu planen wollten wir das Wetter prüfen. An der Touristeninformation hofften wir auf Internet, fanden dann zwar Internet, aber keine Info. Wo die versteckt ist, konnten wir nicht ausmachen. Der Plan war dann, nach Corte weiter zu fahren. Dort sollte es die kommenden zwei Tage schön sein. Vielleicht stimmt das ja und wir können klettern bzw. wandern oder biken.

Wir tippten Corte ins Navi ein und prüften mal die Fahrzeit und die Route. Durch das Landesinnere wollten wir nicht, eher entlang der großen Straßen und dann über die Route National nach Corte. So wählten wir dann diese Route und fuhren los. Nach einigen Kilometern merkten wir dann, dass wir an Oletta vorbeikamen, ein Ort am Weg ins Landesinnere. Naja. Hat uns das Navi doch anders geleitet. Und die Dauer war etwa gleich, also anfangs.

Der D5 folgend ging es immer weiter nach oben und die Straße wurde immer schmaler. Zwei Autos kamen größtenteils nicht aneinander vorbei im Fahren. Zudem kam Regen, dichter Nebel und ab und zu Kühe auf der Straße. Froh waren wir dann, also wir bei Ponte Leccia wieder auf die große Straße nach Corte trafen. Ab dann ging es zügig.

Bis nach Corte fuhren wir dann nicht mehr. Dort haben die meisten Campingplätze schon zu und es regnete noch immer. Also blieben wir in Griggione stehen, wo wir den Abend bei einigen Partien Rummy, Käse, Oliven und Muscat-Wein aus Korsika ausklingen ließen.

Harald

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