Montag, 4. November 2024

03.11. - 04.11.2024 - Abreise Koh Samui, Anreise Osaka

Der letzte Tag auf Koh Samui sollte nicht anders sein wie die anderen. Nur standen wir etwas früher auf, um mehr vom Tag zu haben 🤪 ... wir mussten ja noch packen.
Beim Frühstück habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass endlich jemand den Kuchen und das Glas Sekt für Manu bringt, hatte sie doch Geburtstag und ich extra beim Hotel angefragt, ob so etwas zum Frühstück machbar sei. Gekommen ist nichts, Saftladen 🧐.
Wir genossen aber auch so ein schönes Frühstück mit Blick aufs Meer.

Danach packten wir unsere sieben Sachen zusammen, meldeten uns bei der Rezeption, dass das Gepäck abholbereit ist, checkten aus und verdrückten uns dann an den Strand. Einmal noch Sonne, Sand, Strand und Meer. Nach ein paar Runden schwimmen im Meer und Pool zog es dann gegen Mittag zu und es tröpfelte sogar leicht. Zum ersten Mal in den letzten Tagen also "Regen", dabei ist eigentlich gerade Monsunzeit. Davon haben wir aber nichts bemerkt. Da auch der Wind auffrischte und wir sowieso schon genug Sonne hatten, packten wir zusammen und gingen uns duschen bzw. umziehen. In der Lobby warteten wir noch die letzten 45 Minuten ca., bis wir mit dem Shuttle zum Flughafen fuhren. 

Dieser ist schon ein spezielles Konstrukt, wenn man Flughäfen so kennt. Von Punta Cana in der Karibik kannte ich das schon. Alles offen 🤣. Im Prinzip nur ein paar Hütten, wo aber alles offen ist. Naja. Kalt wirds ja eh Jahr und Tag nicht. Und für den Regen haben sie ein Dach drüber. Nach dem Security Check kommt man über einen kleinen Wassergraben in die Wartehallen. Das ist ihre Trennung. Man kann auch drüberspringen, durchwaten oder jemandem etwas rüberwerfen. Lustig.
Den Weg zum Flugzeug legt man dann noch in einem offenen Gefährt zurück, frei draußen. Sehr entspannt.

Mich hat dann aber das Boarden aufgeregt, steigen dort doch Leute ein, die zwei oder drei "Handgepäcksstücke" dabei haben. Keiner von diesen Koffern geht als Handgepäck durch. So verstopfen die Leute dann die Ablagen. Wo normal 2 bis 3 Köfferchen nebeneinander Platz haben, liegt dann ein Koffer quer drinnen. Toll. Hab dann etwa 10 Reihen weiter hinten noch einen Platz für unser Köfferchen gefunden und auch der Stewardess mal gesagt, dass sie das doch besser kontrollieren müssten.
Der Flug, eine Stunde ca., verging schnell. Wir bekamen etwas zu essen und schon landeten wir wieder in Bangkok. Ein aufmerksamer Amerikaner brachte mir dann den Koffer mit nach vor und sagte nur "I have seen your troubles mate. Unbelievable, what they count as cabin baggage". Das aufgegeben Gepäck brauchte dann eine kleine Ewigkeit, bis es kam. Und mein Rucksack als absolut letztes Gepäckstück, kein Scherz 😒.

Unser Shuttle zum Hotel war in etwa 10 Minuten da und brachte uns in weiteren 15 Minuten zur Bleibe für die Nacht. Von außen schaute das ganz passabel und modern aus, war es doch sogar ein 4* Hotel. Da wir am Abend fein essen wollten, um auf Manus Geburtstag noch anzustoßen, wählten wir eines mit Restaurant aus. Das Zimmer war wirklich schön und absolut sauber. Von dem her keine Vorwürfe.
Wir bekamen einen Welcome-Drink spendiert und freuten uns darauf, diesen dann beim Abendessen zu nehmen. Also machten wir uns parat und gingen ins Restaurant. Ernüchternd. So der erste Eindruck. Die Speisekarte ... ausbaufähig.
Manu wählte Reis mir gebratenen Garnelen, ich nahm so eine Art Huhn süß-sauer mit Reis und als Vorspeise Frühlingsrollen. 
Danach zur Wahl des Welcome Drinks. Wahl gabs eigentlich keine. Es war ein Fruchtsirup mit Soda in einem 2dl Glas mit Strohhalm und Eis. Wow 🥳 ... wir mussten beide lachen.
Das Lachen verging uns dann aber beim Essen. Die Frühlingsrollen waren okay. Mein Huhn süß-sauer konnte man essen. Geschmacklich nicht ganz daneben. Aber Manus Reis, na was war das denn? Katastrophe. Klar waren wir jetzt vom Resort extrem verwöhnt, aber bei jedem Möchtegern Thailänder in Europa gibts mehr Thailand. Also wirklich grottenschlecht, muss man so sagen.
Einzig das Singha Bier war lecker. Aber das rettete das Geburtstagsessen dann auch nicht mehr.

Unsere Nacht war etwas kurz. 5:30 auf, 6 Uhr zum Shuttle, Frühstück im Doggy-Bag, und ab zum Flughafen. Nachdem wir unsere Rucksäcke abgegeben hatten und nochmals direkt am Schalter versucht haben, unsere Sitzplätze zu ändern (durch das Umbuchen wurden unsere Plätze neu vergeben und da der Flieger fast voll war, saßen wir zwei Reihen weit auseinander), aßen wir unsere Sandwiches, bevors durch die Security ging. Das lief dann alles super schnell und schon kurz nach 7 Uhr saßen wir beim Gate und holten uns einen Kaffee. Zu früh, naja, was solls. 

Die 5h30min nach Osaka spürte ich dann kaum. Vielleicht weil Manu nicht neben mir saß 🤣. Etwas lesen. Essen. Ein Film. Und schon waren wir da. Zwei weitere Stunden Zeitverschiebung kamen dazu, als wir um 15:40 Ortszeit in Osaka landeten. Die Einreise war zügig, nur auf das Gepäck mussten wir wieder lange warten. Mit dem Umtausch unseres Vouchers gegen das echte Japan Railways Zugticket, Geldwechsel usw. war es erst nach 17 Uhr, als wir endlich den Zug nach Osaka nahmen.

Ab dann ging der Kulturschock los. Am Flughafen war man noch irgendwie in einer geschützten Umgebung, aber dann ... 🥺 ...
Nein. Scherz. Alles nicht so schlimm. Alles ist auch auf Englisch angeschrieben. Einzig das Lesen der Haltestellennamen dauert länger. 🤣
Wir fanden gut durch, stiegen in Kyobashi von der Rapid-Loop-Line um auf eine andere Linie und fuhren noch ein paar Stationen. Fast 1.5h dauerte unsere Zugfahrt, bis wir in der Nähe des Hotels in Osakatemmangu aussteigen konnten. Die 15 Minuten Gehzeit zum Hotel kamen dann ganz recht, saßen wir doch den Tag über bis jetzt nur.

Einchecken im Hotel ging am Automaten. Wie für so vieles hier gibts dafür natürlich einen Automaten. Das Zimmer ist super klein, obwohl wir einen Comfort Double Room haben, aber sehr sauber und ordentlich. Das Bett ist aber mit 140cm Breite etwas schmal als Doppelbett 😝.

Abends wurden wir hungrig und so stiefelten wir nochmals los in Richtung Umeda bei der Osaka Station. Da ging dann aber die Party ab. Umeda ist im Prinzip so eine Art Ausgehviertel bzw. Restaurants-, Bars-, Clubs-, Spiele-Bereich, wo sich gefühlt alle Japaner am Abend aufhalten. Da waren wir dann etwas "geflashed" 😅. Wir kamen anfangs mit all den Reklamen und Lichtern nicht so zurecht. Und natürlich konnten wir nichts lesen, was auf den Karten stand. Aber ab und zu gabs Lokale mit Bildern 🤭 oder eben englischen Karten. Auf gut Glück, gefühlt das 127te Lokal, gingen wir wo rein. Ich bestellte dann Deep Fried Chicken mit Reis, Manu etwas Ähnliches. Als Vorspeise nahmen wir ein paar Sushis. War ganz lecker. Ich war sehr zufrieden, Manu spuckte etwas Knorpel, war ihr Hühnerfleisch wohl nicht so zart, sondern eher eine Verwertung des ganzen Huhns.

Mit gefüllten Mägen schauten wir uns noch etwas um, holten uns noch Donuts und spazierten zurück zum Hotel.
Stolz, dass wir zurückfanden, und müde gings ins Bett.
Mal schauen, was Japan so zu bieten hat in den nächsten Tagen.

Harald

Wenigstens das Bier war gut 😝.


Genau. Dort müssen wir hin.

Ja was soll denn das alles sein? 🙄

Da war jemand aber nicht so zufrieden mit der Wahl 😅.



Christkindlmarkt? Fast. Osaka Light Festival.


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