Manu wollte als erstes ins Pokemon Mega Center nördlich vom Hotel, in Ikebukuro. Einen Teil dort hin fuhren wir mit der U-Bahn, den Rest legten wir zu Fuß zurück. Es war noch früher am Morgen und so war fast nichts los am Weg und in der U-Bahn.
Neben dem Center für Pokemons gibt es dort ein RIESEN Kids-Center mit Läden für alle möglichen Mangas (zB One-Piece) und Disney Figuren, einen Snoopy-Laden, und und und. Also man könnte dort stundenlang herumlaufen und in den Läden stöbern, könnte 😝.
Manu versuchte dann ihr Glück an so einem Drehautomaten und wollte einen coolen Schlüsselanhänger einer Figur haben, sie bekam dann aber "den blödsten", wie sie meinte 🤣. Naja. 400 Yen.
Westtokio ist bekannt für die Bezirke Shinjuku und Shibuya. Wir fuhren nach Shibuya und schauten uns dort die weltbekannte Statue des Hundes Hatchiko an. Die Geschichte dahinter wurde von Hollywood mit Richard Gere verfilmt. Es gab eine 50m lange Schlange, um mit der Statue ein Foto zu machen. Zoom sei Dank, warteten wir nur 2 Minuten, bis mal keiner dort stand 🙈. Danach wandten wir uns der Kreuzung zu: was für eine Menschenmenge. Es kommen dort mehrere mehrspurige Straßen zusammen und die Kreuzung wird als Ganzes für die Fußgänger auf grün geschalten. Dann gehen einfach gefühlt tausend Leute kreuz und quer drüber. Schon speziell irgendwie.
Auf diese Anstrengung hin legten wir eine Kaffee- und Planungspause ein. Der restliche Tag wollte noch gut genutzt werden. Nach einem Abstecher zum Hands-Tokyu (um Karten zu kaufen), führte uns die Route in den Yoyogi Park, den wir eigentlich nur in Richtung Meiji Schrein durchqueren wollten. Den Weg fanden wir aber nicht so wirklich, wollten wir doch bei einem Springbrunnen vorbei, den wir aber auch nicht fanden 🤣. So gabs ein paar Meter mehr.
Da der Schrein jetzt nicht so toll war, gaben wir die 500 Yen Eintritt für den Shinjuku Gyoen National Garden aus, wo es eine gepflegte japanische Gartenanlage zu bewundern gibt. Naja, um ehrlich zu sein, auch der war nicht so toll. Mit uns war gefühlt halb Tokio dort im Park. Ein Wahnsinn, wie groß dieser Park ist und wie vielen Menschen in Tokio er als Naherholungsgebiet dient. Hier findet man wirklich Natur und Ruhe. Vom Trubel draußen hört man wenig.
Der letzte Weg für heute führte uns zurück nach Shinjuku. Wir wollten dort am Weg etwas essen und weiter zum Regierungsgebäude. Ein Sushi-Restaurant, welches ganz gut aussah, testeten wir gleich. Ganz okay, auch wenn es nicht so gut wie in Osaka war.
Beim Regierungsgebäude mussten wir etwa 30 Minuten warten, bis wir mit dem Lift in den 45ten Stock fahren konnten. Da man von dort einen tollen Ausblick über die ganze Stadt hat und dies noch dazu gratis ist, waren dort erwartungsgemäß viele Leute. Aber es lohnte sich. Die Aussicht über so eine riesige Stadt in der Nacht ist schon speziell.
Während wir warten mussten, haben wir noch gesehen, dass alle 30 Minuten eine Lichtershow außen an das Gebäude projiziert wird, die anscheinend die größte, fix installierte Show weltweit sein soll. Die haben sogar den Eintrag im Guinness World Record Buch. Das Warten dafür hat sich wirklich gelohnt. Die Show war toll. Farbenfroh und mit Musik untermalt. Empfehlenswert! Leider tröpfelte es dann etwas und so war unser Wille gebrochen, dass wir weiter durch den Park gingen. So machten wir uns bald darauf auf den Weg zum Hotel, um das Gepäck zu holen.
Mit den Rucksäcken auf den Schultern ging es, nachdem der Regen vorbei war, zur nahegelegenen U-Bahn Station und von dort in ca. 1h20min zum Flughafen Haneda, wo wir unser Gepäck in andere Hände übergaben. Der Flug ist leider schon um 25 Minuten verschoben worden. Wir hoffen nun, dass wir den Anschluss in Dubai schaffen, der mit 1h30min sowieso recht knapp ist. 🤞
Harald
![]() |
| Fraglich, was das ist 😝 |
![]() |
| Ja, das gibts noch zu kaufen 😅 |




















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen