Nach dem Frühstück spazierten wir mit unserem Gepäck in Richtung Bahnhof. Dafür wählten wir den Weg am Kamo River entlang. Nach gut 45 Minuten erreichten wir die Station und stärkten uns mit einem Gingerbread Latte. Wir wechselten dann noch etwas Geld und kurz nach 10 Uhr fuhren wir mit dem Shinkansen los nach Mishima. Die Fahrt dauerte 1h40min - für gut 350km 🙈. In Mishima wechselten wir in den Highway-Bus, welchen wir bereits im Voraus reserviert hatten. Zum Glück, da er bis auf den letzten Platz voll war! Harald holte uns für die Fahrt noch ein paar Snacks, damit wir nicht hungern mussten 🥰.
Nach weiteren 1h20min erreichten wir unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte - das Fuji-Q-Highland Resort. Wir checkten ein und konnten auch sogleich unser Zimmer beziehen - richtig viel Platz 🤩.
Da es noch früh war (14 Uhr), beschlossen wir, uns bereits mit dem Vergnügungspark vertraut zu machen. Als wir jedoch sahen, dass es bei den Achterbahnen 40 - 70 Minuten Wartezeit gibt, haben wir nur ein Gratisticket für den Einlass in den Park geholt. Zuerst gings durch den Sicherheitscheck und dann musste durch einen Automaten gegangen werden, der ein Gesichtsfoto macht. Der Automat war auf Haralds Brusthöhe. 😄 So hatte er halt ein Brustfoto und kein Gesichtsfoto. 🙈
Wir schlenderten durch den Park, um zu schauen, wo sich welche Achterbahn befindet, damit wir für morgen einen Plan haben. Dann gings zurück ins Zimmer, wir wollten noch mit dem Freeshuttle nach Kawaguchiko fahren. Da wir dafür aber über eine Stunde hätten warten müssen, suchte uns Harald eine kurze Wanderung raus.
Erst ging es erneut durch den Vergnügungspark (ich konnte dank der Gesichtserkennung durch den Re-Entry, Harald musste ein neues Ticket holen, da seine Brust nicht erkannt wurde, hatte er nun keine Jacke mehr an 🤣).
Es ging kurz einer Strasse entlang und dann in den Wald. Ohne die Karte hätten wir den Weg wohl nicht gefunden - oft begangen scheint er nicht zu sein! Aber schön war er! Gut 320 Höhenmeter und 50 Minuten später standen wir auf dem 1139m hohen Mount Tenjo, von wo aus sich der Mount Fuji in seiner ganzen Pracht präsentierte. Normalerweise trägt er im November bereits eine Schneekappe, aber dieses Jahr ist dem nicht so 🤷♀️. Könnte man sich doch fast noch überlegen, da hochzugehen, wäre der Weg nur etwas attraktiver 🤣.
Kurz unterhalb des Mount Tenjo gibt es eine Aussichtsplattform, von wo aus wir nochmals schöne Ausblicke hatten. Dann gings weiter in Richtung Bergstation der Kachi-Kachi-Seilbahn, wo wir erst einmal auf einen Hasen stiessen, der auf einem Waschbären (?) sitzt und ... irgendwas Seltsames macht ... was genau, möchte ich gar nicht wissen ... wahrscheinlich soll es jeder für sich interpretieren 😅.
Wir liessen die Menschenmassen an der Bergstation hinter uns und wanderten talwärts in Richtung Kawaguchiko. Wir mussten uns ständig bücken, da die Bäume und Büsche nicht für grossgewachsene Leute geschnitten waren...
In Kawaguchiko spazierten wir dann zum Bahnhof. Da wir nicht wussten, um welche Uhrzeit der Hotelshuttle fährt, fragten wir bei der Information nach. Da wir noch eine halbe Stunde hätten warten müssen, rief die Infodame kurzerhand im Hotel an und so wurde unsere Wartezeit halbiert und wir hatten einen Privatshuttle (kostenlos, versteht sich natürlich).
Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, gings zum Italiener (eigentlich hiess es "Restaurant Western Style", aber de facto wars ein Italiener). Das Essen war sehr gut, vor allem die Vorspeise (Salat) und das Dessert (Lavaküchlein) waren der Hit 🥰.
Morgen darfs dann wieder Japanisch sein 😅.
Nun planen wir noch übermorgen und die Weiterreise nach Tokio und dann gehts ins Bett...
Manu
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| Der Mitarbeiter vom Ryokan bestand darauf, dass es ein Abschiedsfoto gibt. |
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| Der Kyoto Tower. |
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| Mount Fuji beim Sonnenuntergang. |
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| Blick zum Lake Kawaguchiko. |
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| Fraglich, was das sein soll. Fehlt irgendwie nur ein Stück Seil um den Hals des Waschbären ... 🤔 |








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