Der Tag startete wieder sehr gemütlich, wie auch schon der Sonntag. Wir schliefen recht lange – und das auch zurecht, denn es war noch neblig am Morgen – und frühstückten dann recht lange und ausgiebig. Wir hatten einen weiteren Pausentag für unsere Verhältnisse geplant und wollten lediglich mit dem Mountainbike im Lötschental eine kleine Tour machen, um nicht ganz einzurosten.
Nach dem Frühstück
machten wir uns abreisebereit, um vom hintersten Eck bei der Fafleralp ca. in
die Mitte des Lötschentals zu fahren, nach Kippel. Doch unsere Abreise
verzögerte sich dann etwas, da der Kiosk, wo man auch den Campingplatz zahlen
muss, erst um 9:30 Uhr aufmachte. Tags zuvor hatte uns das niemand so gesagt
und wir hätten sogar Brot für 8 Uhr bestellen können. Aber um 8 Uhr war da noch
niemand. Auch andere Leute – die wohl offensichtlich Brot bestellt hatten –
wurden langsam unruhig. War bei denen wohl der Hunger :-P. Schließlich konnten
wir dann doch noch zahlen, nachdem ich zuerst recht unfreundlich abgewiesen wurde
– um 9:25 Uhr oder so - … „wir öffnen erst um 9:30 Uhr, ich bin noch nicht
bereit“ hat es geheißen.
Auf ging es also nach
Kippel. Es war im Endeffekt gut, dass wir noch warteten. Der Nebel lichtete
sich nämlich immer mehr und mehr und wir konnten so bei Sonnenschein mit dem
Bike losradeln. So strampelten wir über die Hockustafel zur Lauchernalp, wo wir
recht lange die super Aussicht auf das gesamte Lötschental genossen und dabei
unsere Jause verspeisten. Der Blick dort schweift vom Eingang des Tals bis zum
letzten Punkt auf der Lötschenlücke und der Hollandiahütte – alles überragend das
Bietschhorn, mit 3.934m eine Bastion aus Fels und Eis. Die zahlreichen
Gletscher die zu Tale schießen und all die Flüsse … einfach wunderschön.
Unser Pausentag war
nach den ca. 700 Höhenmetern aber noch nicht beendet. Wir legten noch knapp 50
Höhenmeter dazu, um zum Berghaus auf der Lauchernalp zu strampeln, denn dort
warteten ein Kaffee und ein frischer Marillenkuchen auf uns. Letzterer war
sogar noch warm – frisch aus dem Ofen hat es geheißen.
Gut gestärkt ging es
dann ab ins Tal und über Wiler wieder zurück nach Kippel. Die Bikes verstauten
wir gekonnt in wenigen Minuten (wir werden immer schneller) und weiter ging
unsere Reise nach Leukerbad, wo wir nun wieder einige Tage bleiben wollen, um
die Bergwelt rundherum zu erkunden. Der Klettersteig des Daubenhorns steht
schon lange auf unserer Liste und so die ein oder andere Tour in der näheren
Umgebung machten uns diesen Ort schmackhaft.
Hier angekommen
checkten wir zuerst am Camping ein und richteten uns wieder „häuslich“ ein um
einige Tage zu bleiben. Danach ging es zum Einkauf nach Leukerbad. Wir
schlenderten etwas durch das schöne Städtchen und kamen dabei auch an einer
schönen Gelateria vorbei, zu der ich nicht nein sagen konnte. Schließlich kauft
es sich mit „vollem“ Magen ja deutlich leichter ein, vor allem, wenn man die
Einkäufe dann noch im Rucksack zurück tragen muss und man schon hungrig ist.
Nun haben wir schon
die Rucksäcke gepackt, zu Abend gegessen und den Abwasch erledigt und
glücklicherweise hat sich auch der Talwind gelegt. Wir hoffen nun auf eine gute
Nacht und einen schönen (und hoffentlich windarmen) Tag morgen Dienstag!
Gute Nacht,
MaHa
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