Montag, 28. Oktober 2024

28.10.2024 - Kathmandu Tag 2

Meine Nacht verlief nicht sonderlich gut. Mir lag der Tofu im Magen, zumindest war es jener, der mir fast wieder hochkam 😝. Fast eine Stunde war ich in der Nacht wach und auch später schlief ich kaum mehr, störten mich doch die Blinklichter von draußen zu sehr.

Am Morgen gings gegen 7 Uhr zum Frühstück. Heute nur Schonkost: Toast mit etwas Butter und Honig. Mein Magen wollte geschont werden. Wir trafen nochmals Simon Gietl, der sich kurz zu uns setzte, um mit uns zu plaudern.

Pasang holte uns um 8 Uhr ab und wir spazierten zum Durbar Square, dem kulturellen Hauptplatz, wo die großen Tempelanlagen stehen. Am Weg dorthin gings durch die Straßen Kathmandus, wo reges Treiben herrschte. Überall Lebensmittel am Boden oder in den "Läden". Fleisch (Rind und Schwein) gemeinsam mit Huhn bei 25 Grad in der Sonne, unverpackt, mit Fliegen garniert. Jegliches Gemüse, Gewürze, Tofu, Säfte, Obst ... alles, was das Herz begehrt quasi, unser Magen aber sicher mit einer Lebensmittelvergiftung verdankt. 🤣

Am Platz angekommen, bekamen wir den Touri-Stempel aufgedrückt, indem wir so orange Ausweise tragen mussten - unsere Eintrittskarte quasi. Wir schauten uns die Tempelanlagen an, von welchen so manche stark vom Erdbeben 2015 gezeichnet ist. Vor allem das Wahrzeichen, der mehrstöckige Tempelturm, hat Federn lassen müssen, fehlen ihm doch oben zwei Stockwerke oder so. Vieles wird aber wieder aufgebaut und saniert. Aber halt in Nepali-Geschwindigkeit und Sorgfalt 😒. Innert 9 Jahren hätten sie wohl schon fertig sein können. Arbeitskräfte sollte es doch genug geben.

Gegen 9:30 Uhr schlenderten wir zurück zum Hotel. Wir mussten noch duschen und auschecken sowie packen. Gegen Mittag hatten wir dies dann erledigt und wir gingen in ein Cafe, um eine Kleinigkeit zu essen bzw. eben einen Kaffee zu trinken.

Danach wollten unsere Rupien verprasst werden. Manu lebte voll im Handeln auf und erwarb noch eine coole Jacke. Auch ich wurde noch fündig und konnte mir eine kurze Hose besorgen, die ich wohl noch brauchen werde in naher Zukunft. Das letzte Geld ging dann für ein kleines Ölgemälde drauf, welches uns als Andenken dienen wird. Ama Dablam mit dem Blick zu Everest, Lhotse und Nuptse. Etwas abstrakt, aber schön. Hoffentlich überlebt es die Flüge unbeschadet.

Zurück beim Hotel warteten wir dann auf Pasang, der uns zum Abendessen zum Koreaner brachte. Manu hatte etwas mehr Glück bei der Wahl. Mein Menü war etwas sehr dürftig und nicht besonders schmackhaft. Aufgegessen habe ich nicht, war ich auch noch etwas skeptisch gegenüber all dem eingelegten Gemüse.

Bevor es dann zum Flughafen ging, verabschiedete Pasang uns noch traditionell mit weißen Schals. Mit dem Taxi gings in 20 Minuten zum Flughafen, wo wir zuerst mal warten mussten, bis der Check-In der Thai-Airways aufmachte. Alles etwas langsam(er) hier. Nachdem wir sichergestellt hatten, dass unsere Rucksäcke durch den Scan gekommen sind (von wegen gefährliche Güter an Board), setzten wir uns ins Flughafenrestaurant und bestellten eine Kleinigkeiten, um die Wartezeit zu verkürzen. Es war erst 21 Uhr, unser Flug ging um 00:25 Uhr.

Der Sicherheitscheck ging dann flott in 5 Minuten, um kurz danach wieder zu sitzen und zu warten. Und wenn die Nepalis die Sache mit der englischen Aussprache noch besser hinbekommen würden, so hätte auch ich verstanden, dass unser Flug auf Gate 6 zum Boarden ausgerufen worden ist 😛.

Nun ab in den Flieger und dann "gute Nacht".

Harald










Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

17.10.2015 - Sportklettern Restonicatal: Candite e Martin

Nach einer guten und erholsamen Nacht wachten wir am Morgen bei wenigen Grad über Null auf. Kalt wars geworden, war doch die Nacht sternenkl...